03.06.2019 Matthias Ehlert

Die neue Weltkunst ist da

In der Juni-Ausgabe der WELTKUNST reisen wir zur Biennale nach Venedig und lüften das Geheimnis um Munchs „Urschrei“

Seit drei Wochen lädt Venedig zur 58. Ausgabe seiner Kunst-Biennale, unser Redakteur Tim Ackermann war zur Eröffnung da. In einem großen, umfangreich bebilderten Rundgang stellt er die Höhepunkte der Kunstschau vor. Er beschreibt, warum er den deutschen Beitrag als „überästhetisiert“ empfindet, warum ihn Openarien trällernde Strandbewohner in einer nackten Betonhalle zum Lachen und Nachdenken brachten und welcher „fatale Fehler“ dem Biennale-Kurator Ralph Rugoff unterlaufen ist.

Lara Favaretto,
Lara Favaretto, "Thinking Head", 2019, Foto: Andrea Avezù, Courtesy La Biennale di Venezia

Insgesamt fällt sein Fazit jedoch positiv aus: „Trotz aller drängenden Probleme dieser Welt: So viel Unterhaltung  hat sich lange keine Großausstellung in Venedig oder Kassel mehr zugetraut, und da diese Biennale auch ein paar sehr starke Länderpavillons versammelt, empfiehlt sich die Reise an die Lagunenstadt in diesem Jahr unbedingt.“

Tomás Saraceno,
Tomás Saraceno, "On the Disappearance of Clouds", 2019, Foto: Photography by Studio Tomás Sarraceno, 2019

Den vollständigen Biennale-Report sowie Insider-Tipps unserer Venedig-Korrespondentin Petra Schaefer lesen Sie in der neuen WELTKUNST, die Sie hier bestellen können.

 

Edvard Munch,
Edvard Munch, "Das Geschrei", 1895, (1863-1944), Private Collection, Norway, Foto: Thomas Widerberg

Weiter werfen wir in dieser Ausgabe einen neuen Blick auf Edvard Munchs berühmtestes Werk „Der Schrei“, dessen erste Fassung mehr als ein Jahrhundert vollkommen unbeachtet blieb. Und wir begleiten die in Deutschland lebende japanische Malerin und Bildhauerin Leiko Ikemura in die Kunstgießerei, wo sie gewaltige Figuren aus Bronze schafft.