27.02.2019 Tim Ackermann

Die neue Weltkunst ist da

In der März-Ausgabe der WELTKUNST fragen wir, warum uns der Renaissancekünstler Leonardo da Vinci heute noch bewegt. Und wir hinterfragen seinen Mythos als Erfinder genialer Maschinen

Leonardo da Vinci, der vor 500 Jahren starb, hat die Menschheit wie kein anderer Künstler bewegt. Er schuf mit der „Mona Lisa“ nicht nur das berühmteste Bild aller Zeiten, sondern fasziniert bis heute als Forscher und Naturbeobachter. Im Jubiläumsjahr ist er in zahlreichen Sonderschauen zu sehen: Bis zum 6. Mai zeigen beispielsweise zwölf Museen in Großbritannien jeweils zwölf Zeichnungen des Meisters aus der Royal Collection, bevor diese dann ab 24. Mai in der Queen’s Gallery in London wieder zusammengeführt werden. Die große Leonardo-Retrospektive mit seinen Gemälden findet ab 24. Oktober im Pariser Louvre statt.

In seinem Essay erklärt Sebastian Preuss, stellvertretender Chefredakteur der WELTKUNST, dass die Faszination, die der Renaissancekünstler Leonardo bis heute auf die Nachwelt ausübt, auch mit seiner ausgeprägten wissenschaftlichen Neugier und seiner großen Auffassungsgabe zusammenhängt: „Die Welt war seine Schule, die Natur die einzige Instanz, die er akzeptierte“, schreibt Preuss. „Was er nicht verstand, das wollte Leonardo ergründen. So wurde er zum großen Entdecker: gerade in seiner Universalität bis heute ein Leitbild für viele Wissenschaftler.“ Zum Studium der anatomischen Korrektheit sezierte er sogar Leichen, um die Körper in seinen Zeichnungen und Gemälden möglichst naturgetreu wiedergeben zu können.

Den vollständigen Essay lesen Sie in der neuen WELTKUNST, die Sie hier bestellen können.

 

Leonardo da Vinci, Neptun, um 1504-1505. Aktuell zu sehen im Palace of Holyroodhouse, Edinburgh. Foto: Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2018
Leonardo da Vinci, Neptun, um 1504-1505. Aktuell zu sehen im Palace of Holyroodhouse, Edinburgh. Foto: Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2018

Dass der Universalkünstler als Erfinder genialischer Maschinen überschätzt wird, erklärt Matthias Eckoldt, wenn er in seinem Beitrag erläutert, warum nach den Gesetzen der Physik einige Apparate in der Praxis gar nicht funktionieren konnten. Des Weiteren bieten wir im März-Heft der WELTKUNST einen Vorausblick auf die Maastrichter Kunstmesse Tefaf, stöbern in der Schatzkammer des Antiquaritats Bibermühle und besuchen das neue Muzeum Susch im Engadin.

Leonardo da Vinci, Der Kopf von Leda, um 1505–1508. Aktuell zu sehen in einer Ausstellung der Walker Art Gallery, Liverpool. Foto: Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2018
Leonardo da Vinci, Der Kopf von Leda, um 1505–1508. Aktuell zu sehen in einer Ausstellung der Walker Art Gallery, Liverpool. Foto: Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2018