NACHRICHTEN | Kunstraub in der Schweiz
Da waren es nur noch zwei
Vor neun Tagen hatten drei bislang unbekannte Männer vier Gemälde im Wert von 113 Millionen Euro aus der Sammlung Bührle geraubt. Im Besitz der Polizei sind jetzt lediglich die Bilder “Mohnfeld bei Vetheuil” von Claude Monet und “Blühende Kastanienzweige” von Vincent van Gogh. Das bekannteste der geraubten Werke, “Der Knabe mit der roten Weste” von Paul Cézanne, bleibt weiter verschwunden. Auch Hinweise auf die Identität der Täter liegen bislang nicht vor. Lediglich ihr weißer Fluchtwagen wurde auf dem Parkplatz sichergestellt.

- Wieder aufgetaucht: Das Gemälde “Mohnfeld bei Vetheuil” von Claude Monet, 1879, 71,5 x 90,5 cm;

- Das Fluchtauto der Kunsträuber, von der Kantonspolizei Zürich sicher gestellt
Ein Parkplatzwächter war auf den Wagen aufmerksam geworden. Er alarmierte die Polizei, nachdem er die beiden Bilder auf der Rückbank des unverschlossenen Fahrzeugs entdeckt hatte. Bereits gestern Abend war der Parkplatz der Klinik in Burghölzli in Zürich durch die Polizei abgesperrt worden und von einem Großaufgebot durchsucht worden. Die Klinik liegt wenige hundert Meter vom Museum der Stiftung Bührle entfernt.
WELTKUNST online 19.02.2008




